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Landwirtschaftliches Museum Böckwitz mit Grenzausstellung

Industrialisierung

Das Museum zeigt eine Ausstellung, die an die deutsche Teilung und die damit verbundenen familiären und persönlichen Schicksale erinnert. Auf einer Fläche von einem Hektar umfasst der Ausstellungsbestand des Museums mehr als 10.000 Exponate wie Bild und Ton- und Originalmaterialen aus der Zeit von 1950 bis 1989.

Das Museumsgelände befindet sich auf einem alten Bauernhof im ehemals geteilten Doppeldorf Böckwitz/Zicherie an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Auf dem Museumshof stehen außerdem eine Museumsscheune, in der sich eine Schmiedeausstellung und die Festtenne befinden und ein historisches Backhaus.

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Der angelegte blühende und duftende Bauerngarten ist ein sinnlicher Ort des Verweilens. Zur Grenzausstellung gehören noch der Grenzlehrpfad, ein original erhaltener Grenzbeobachtungsturm mit Besteigungsmöglichkeit und der Europastein auf der Europawiese.

Kontakt

Landwirtschaftliches Museum Böckwitz mit Grenzausstellung

Im Rundling 2
38486 Böckwitz

Tel.: 039008-80045
Web:  www.museum-boeckwitz.de

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Epoche:

Industrialisierung & Moderne, Kultur und Sehenswertes (5004), Parks und Gärten / Landschaften (5008)

Öffnungszeiten

April bis November
Samstag, Sonn-und Feiertagen 13:00 bis 17:00 Uhr
oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

Aktuelle Öffnungszeit für den Garten täglich von 7 bis 11 Uhr sowie ab 14 Uhr, für Gruppen nach Anmeldung.

 

Eintrittspreise

 

2,00 € Erwachsene
1,00 € Kinder ab 11 Jahren
Kinder bis 10 Jahre frei

Grenzlehrpfad Museum Böckwitz

Blick aus der Führungsstelle auf die"Grenzsicherungsanlagen"
Blick aus der Führungsstelle auf die"Grenzsicherungsanlagen"
Grenzlehrpfad südlich Zicherie-Böckwitz, nahe der K 85
Grenzlehrpfad südlich Zicherie-Böckwitz, nahe der K 85
Aufstieg im Beobachtungsturm
Aufstieg im Beobachtungsturm

Der zentrale Standort des Grenzlehrpfades ist südlich des ehemals geteilten Doppeldorfes Böckwitz/Zicherie. In Böckwitz und südlich davon wird die deutsch-deutsche Teilung von 1945-1989 durch authentische Grenzanlagen dargestellt. Neben dem noch vorhandenen Original Beobachtungsturm - einer Führungsstelle der 1. Grenzkompanie im I. Grenzbataillon im GR-23 befindet sich dort im Grenzland auch die Europawiese mit dem Gedenkstein und der Aufschrift „Wir sind ein Europa“. Der Europastein wurde am 10. Juni 1990 anlässlich eines Europafestes enthüllt. In Zicherie steht der Gedenkstein zum Tag der Deutschen Einheit mit der Aufschrift „Deutschland ist unteilbar“ vom 17. Juni 1958.

Der Beobachtungsturm kann besichtigt werden. Führungen auf dem Grenzlehrpfad sind nach telefonischer Vereinbarung möglich, Tel.: 039008-87114 (Frau Franke) oder 039008-80045 (Museum Böckwitz).

Kurt Lichtenstein Denkmal

Kurt Lichtenstein Denkmal, erneuert in 2011
Kurt Lichtenstein Denkmal, erneuert in 2011

Das Lichtenstein-Denkmal ist vom Beobachtungsturm aus in südlicher Richtung zu erreichen (zwischen Zicherie und Kaiserwinkel). Hier -an der Kreisstraße K 85 zwischen Kaiserwinkle und Zicherie - weist ein Mahnmal auf die tragische Ermordung des Journalisten Kurt Lichtenstein hin, der am 12.10.1961 aus Dortmund kam, um für die westfälische Rundschau einen authentischen Bericht über die Teilung Deutschlands zu verfassen. Als er sich mit Landarbeitern aus der DDR unterhielt, die gerade beim Kartoffelroden waren, wurde Kurt Lichtenstein aufgrund des illegalen Grenzübertrittes an der noch unbefestigten Grenze angeschossen und verstarb im Kreiskrankenhaus Klötze.

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