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Museum für Photographie

Gegenwart & Zukunft
Zwei historische Torhäuser sind Ausstellungsort des Museums – hier das nördliche Torhaus (Foto: Klemens Ortmeyer)

Das Museum für Photographie Braunschweig zeigt internationale zeitgenössische Fotografie und präsentiert wichtige Fotografie-positionen seit Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 

Zeitlos
Ausstellungsansicht 267 Quartiere, Ausstellung “Kairo. Offene Stadt. Neue Bilder einer andauernden Revolution”, 2012 (Foto: Uwe Brodmann)
Gegenwart & Zukunft
Ausstellungsansicht Torhäuser, Ausstellung „Sascha Weidner: Was übrig bleibt“, 2009 (Foto: Uwe Brodmann)

Seit über 25 Jahren war und ist die Frage nach der jeweils zeitgenössischen Perspektive auf Fotografie Gegenstand lebendiger Auseinandersetzung inmitten des von Mitgliedern getragenen Vereins. In dieser Hinsicht versteht sich das Museum als Plattform, welche – basierend auf den aktuellen Ausstellungen und dem eigenen Sammlungsbestand – verstärkt auf unterschiedliche  Formen der Vermittlung setzt, beginnend bei Programmen für Kinder und Schüler bis hin zu Vortragsreihen mit internationalen Gästen in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.


Das Museum für Photographie verfügt über eine fotografische Sammlung. Die Nachlässe der beiden Brauschweiger Fotografen Käthe Buchler (1876-1930) und Hans Steffens (1915-1994) bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Beide Konvolute sind von einer herausragenden Qualität und Relevanz.

O du Fröhliche! Mitgliederausstellung des Museum für Photographie

Andreas Bormann, aus der Serie Lagerstätten, 2016 © Andreas Bormann

Kein Familienfest ohne Fotos! Das Fotografieren gehört so selbstverständlich zu unseren Festen wie die Rituale der jeweiligen Feierlichkeiten selbst. Die Kamera dokumentiert das Auspacken der Geschenke an Weihnachten, die festlich gedeckte Hochzeitstafel, den runden und andere Geburtstage und vieles mehr. Und an jedem unserer Feste gibt es diesen Moment, an dem die Familie ordentlich zum Erinnerungsfoto aufgereiht und – Cheese! – imBild eingefroren wird. Betrachtet man den Aufwand, mit dem wir unsere Feste und dabei auch uns inszenieren, könnte der Eindruck entstehen, dieser wird nur für das Foto betrieben.Die Ausstellung »O du Fröhliche!« hat sich als alljährliche Mitgliederausstellung genau das zum Thema gewählt: Sie fragt nach der Rolle der Fotografie bei unseren Familienfesten, nach  den Bildern, die an unseren Festen entstehen und nach dem, was hinter der fotografierten Fröhlichkeit steckt. Im Fokus der Ausstellung stehen dabei die Inszenierungspraktiken vonFestlichkeit: Wie inszenieren wir uns, unser Zuhause, unsere Stadt, um Festlichkeit zu erzeugen? Welche Rituale und Traditionen gehören zu unseren Festen? Die Ausstellung  untersucht aber auch die Praxis des Fotografierens bei Festen selbst: Wie inszenieren wir uns vor der Kamera und wie setzt die Kamera in Szene? Welche Momente werden von unsfotografisch festgehalten, welche Standpunkte werden gewählt und gelten somit als erinnerungswürdig – und welche nicht? Welches Bild von Familie, von Festlichkeit sollen unsere Fotografien festhalten?Sechzehn Mitglieder des Museums für Photographie haben sich der Herausforderung gestellt, die Inszenierungspraktiken unserer Feste fotografisch zu reflektieren. Andreas Bormann etwa machte sich für seine Serie Lagerstätten (2016) auf die Suche nach den Orten in Braunschweig, an denen Weihnachtsdekorationen von Privatleuten, Kirchen oder der Stadt Braunschweig lagern, bis sie für ihre alljährliche Bestimmung hervorgeholt werden. Yvonne Salzmann und Roberta Bergmann versuchen hinter die Masken und Selbstinszenierungen von Karnevals-Feierlichkeiten in Luzern und Braunschweig zu blicken. Private Weihnachtsfotos wurden auf die Fragestellung der Ausstellung hin neu betrachtet und editiert wie bei Jürgen Duske und Yvonne Lorenz. Entstanden ist eine facettenreiche Ausstellung, die manchmal nachdenklich, manchmal augenzwinkernd die kuriosen und nicht selten absurden Formen unserer Festtagspraktiken beleuchtet. Ergänzt werden die Beiträge der Mitglieder von Fotografien um eine kleine Auswahl aus dem Sammlungsbestand des Museums für Photographie. So lässt sich das Thema und die heutigefotografische Praxis mit Fotografien von Käthe Buchler (1876-1930) oder aus dem Nachlass von Nikolaus Geyer (1968-2005) auch historisch kontextualisieren, zeigen deren ‚Weihnachtsbilder’ Parallelen zu heutigen Traditionen ebenso wie die jeweilige historische und soziale Realität eigene erzählerische Spuren in die Rituale einschreibt.Anlässlich der Mitgliederausstellung präsentiert das Museum für Photographie erstmalig eine umfassende Zahl an Jahresgaben. Insgesamt elf Jahresgaben von fünf Künstlerinnen und Künstlern bietet das Museum in diesem Jahr zum Verkauf an. Die Auswahl blickt zum einen auf das spannende Ausstellungsprogramm des Jahres zurück:

Mit Nikolaus Geyer wurde dem Museum ein neuer Sammlungsbestand überlassen, der 2016 erstmalig präsentiert werden konnte. Zwei Fotografien, die auch in der Ausstellung zu sehen waren, werden als Jahresgaben angeboten: Ambassadeur de la Republique Allemagne aus der Serie Weder Freund noch Feind. Geschichten aus Beirut (1997/1998) und eine unbetitelte Fotografie aus der Serie Die Japanische Haut (1999/2000. Das Museum für Photographie konnte zudem zwei junge KünstlerInnen des diesjährigen Ausstellungsprogramms für die Jahresgaben gewinnen: Regine Petersens Portraitaufnahme des Meteoriten Bruno (2016) aus der Serie Find a Fallen Star wird als Jahresgabe erstmalig als Print existieren. Mit der Fotografie En Gedi (2016) gibt Petersen einen ersten Einblick in die im Entstehen begriffene Serie The Gospel of Mark. Von Txema Salvans, der im September diesen Jahres im Museum für Photographie seine erste Einzelausstellung in Deutschland zeigte, werden zwei humoristisch-poetische Fotografien aus der Serie My Kingdom angeboten. Mit zwei Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem New York der 1970er-Jahre von Jürgen Becker geben die Jahresgaben zudem einen ersten Einblick in das Ausstellungsprogramm 2017. Der Schriftsteller und Büchner-Preisträger wird zu Ehren seines 85. Geburtstages mit seiner nahezu unbekannten fotografischen Serie New York 1972 im Sommer 2017 im Museum für Photographie präsentiert. Mit der Edition The Road West – Gathering Storm, Central Nevada (2016) von Owen Gump knüpft das Museum an seine Auseinandersetzung mit den New Topographics an. Die beiden Jahresgaben von Stephen Gill aus der Serie Talking to Ants lassen erahnen, welche programmatische Richtung das Museum für Photographie in den nächsten Jahren einschlagen wird.

Ausstellungslaufzeit 09.12.2016 bis 08.01.2017

Öffnungszeiten
Di – Fr 13 – 18 Uhr
Sa + So 11 – 18 Uhr

Öffnungszeiten Feiertage 24.-26.12.2016 geschlossen, 31.12.2016 & 01.01.2017 geschlossen

Dialogische Führungen mit TeilnehmerInnen der Mitgliederausstellung, sonntags 16 Uhr

11.12.2016
18.12.2016
08.01.2016

Kontakt

Museum für Photographie Braunschweig

Helmstedter Straße 1
38102 Braunschweig

Tel.: 0531-75000
Web:  www.photomuseum.de

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Epoche:

Gegenwart & Zukunft

Öffnungszeiten

Museum für Photographie,
Helmstedter Straße 1, 38102 Braunschweig

Di - Fr 13 - 18 Uhr
Sa + So 11 - 18 Uhr
Öffentliche Führungen: Sonntags 16 Uhr

 

 

 

 

Eintrittspreise

Museum für Photographie,
Helmstedter Straße 1, 38102 Braunschweig

2,50 € p. P. bzw. 1 € p. P.

 

 

Führungen

Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Helmstedter Str. 1, D-38102 Braunschweig

Öffentliche Führungen sonntags 16 Uhr,
Führungen für Gruppen nach Absprache.

 

 

vergangene Ausstellung

Jana Romanova, aus der Serie Waiting, 2009 – 2012 ©Jana Romanova

12.03.2015- 03.05.2015

Jana Romanova | The Alphabet of Shared Words

Die aktuelle Ausstellung "The Alphabet of Shared Words" zeigt Arbeiten der russischen Fotografin Jana Romanova, die politische Spannungen und Krisen der Post-Sowjetunion und kulturelle Eigenständigkeit, aber auch die Gemeinsamkeiten Russlands und der Ukraine reflektieren.

Hier gelangen Sie zur Ausstellung.

Letzte Ausstellung

Foto: Andreas Giessselmann Frischluft 2010
Foto: Timo Hoheisel aus der Serie Asse II 2013

Das regionale Gedächtnis Teil 1 – Ausstellung und Webarchiv - Ein zweiteiliges Ausstellungsprojekt mit den Mitgliedern, Freunden und Gästen des Museums für Photographie Braunschweig e. V.

23.01.2015 - 22.02.2015 

Als früherer Firmensitz und Produktionsstätte der optischen Manufakturen „Voigtländer“ und “Rollei“ wird Braunschweig gerne als „Fotostadt“ betitelt. Doch was ist heute noch von diesem vergangenen Ruhm erhalten?

Das Ausstellungsprojekt

Das Ausstellungsprojekt »Das regionale Gedächtnis« sucht nach der Bedeutung der Fotografie in der Region Braunschweig und Niedersachsen. Statt eines Verweises in die Vergangenheit der fotografischen Technik übersetzt das Projekt die These der „Fotostadt“ in die Gegenwart. Auf den Fährten wichtiger in Niedersachsen agierender Fotografen des 20. und 21. Jahrhunderts haben Mitglieder des Museums, Freunde und eingeladene Gäste neue Arbeiten angefertigt, die sich auf bildliche Spurensuche historischer-kultureller Ereignisse und Traditionen in der Region begeben. Sie interpretieren fotografische Vorläufer neu, erörtern in ihren künstlerischen Kommentaren wichtige Ereignisse, Momente und Orte der kulturellen Identität der Region und stellen bildlich ihre Sichtweisen und Statements vor.

Im 2. Teil der Ausstellung vom 10.12.2015 – 17.01.2016 bietet das Projekt einen ersten Ein- und Überblick über die aktive fotografische Szene der Region Braunschweig und des Landes Niedersachsen.

Das Webarchiv der Ausstellung

Parallel zu den beiden Ausstellungen wird eine projektbegleitende Webseite (www.dasregionalegedaechtnis.de) den fotografischen Dialog über das kulturelle Erbe der Region vertiefen. Als digitale Plattform wird die Webseite ein digitales Gedächtnis der Fotografie aufbauen, welches die Fotografie als sinnstiftendes Moment für die Ausbildung von kultureller Identität in der Region erfahrbar macht und über das inhaltliche Bezüge sichtbar werden. Das Webarchiv wird hierbei um weitere historische Positionen aus dem Bestand des Museums und Sammlungen externer Projektpartner ergänzt.

Das digitale Archiv »Das regionale Gedächtnis« erinnert somit einerseits an bereits existierende historische Positionen und setzt diese andererseits in Bezug zu den zeitgenössischen Fotografen. Es stellt mit den eigens angefertigten neuen Arbeiten die agile Fotografenszene der Region vor. Das Webarchiv richtet so ein dauerhaftes fotografisches Gedächtnis der Region ein, das kontinuierlich erweitert werden soll. Ab 2016 lädt das Projekt in einer offenen Ausschreibung Fotografen dazu ein, Arbeiten einzureichen. Eine Fachjury wird dabei jedes Jahr über die Neuaufnahme eingehender Bewerbungen entscheiden. Die Bewerbungsmodalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Mit dem Aufbau eines fotografischen Gedächtnisses der Region Braunschweig und des Landes Niedersachsens zeigt sich das Museum für Photographie Braunschweig e.V. nicht nur als Ort des Dialoges über die künstlerischen Neuentwicklungen des fotografischen Mediums, sondern wird selbst Teil des Gedächtnisses der Region.

Mit Arbeiten von Karl-Christian Amme, Thomas Blume, Andreas Bormann, Jürgen Duske, Michael Ewen, Andreas Gießelmann, Axel Grüner, Birte Hennig, Jörg Hennings, Timo Hoheisel, Ulf Jasmer, Henrike Junge-Gent, Helge H. Paulsen, Gert Schneider, Vivien Slopianka, Siegfried Trogisch, Ernst Wagner.

Aktuelles aus den ZeitOrten

Last Minute für den Nikolaus: Verschenkt ein Erlebnis im paläon in Schöningen!

Die Gutscheine könnt Ihr einfach online bezahlen und ausdrucken und in die Stiefel als Geschenk stecken. Der Beitrag Last Minute für den Nikolaus: Verschenkt ein Erlebnis im paläon in Schöningen! erschien zuerst auf ZeitOrte. Webseite aufrufen..

Eilmeldung: Väterchen Frost im phaeno!

„Väterchen Frost“ kommt am Freitag ins phaeno und wird mit viel Spaß und Freude mit Kindern und Erwachsenen zusammen die Ausstellung entdecken. Dazu lädt das phaeno am 2. Dezember 2016 um 11.30 Uhr ins herzlich ein, um Ihnen den besonderen Gast vorzustellen. Und natürlich – wie könnte es anders sein – Schokolade verteilen. Gleichermaßen als Kollege des Weihnachtsmanns […] Der Beitrag Eilmeldung: Väterchen Frost im phaeno! erschien zuerst auf ZeitOrte. Webseite aufrufen..

Photomuseum Braunschweig: Mitgliederausstellung „O du Fröhliche“

Kein Familienfest ohne Fotos! Das Fotografieren gehört so selbstverständlich zu unseren Festen wie die Rituale der jeweiligen Feierlichkeiten selbst. Die Kamera dokumentiert das Auspacken der Geschenke an Weihnachten, die festlich gedeckte Hochzeitstafel, den runden und andere Geburtstage und vieles mehr. Und an jedem unserer Feste gibt es diesen Moment, an dem die Familie ordentlich zum Erinnerungsfoto aufgereiht und – […] Der Beitrag Photomuseum Braunschweig... Webseite aufrufen..