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Kunstverein Wolfsburg

Gegenwart & Zukunft
Kunstverein Wolfsburg, Innenhof Schloss Wolfsburg

Der Kunstverein Wolfsburg ist die älteste Kunstinstitution der Stadt.
Sein Fokus liegt auf zeitgenössischer Kunst der jüngeren Generation.

Bester deutscher Kunstverein – diese Auszeichnung erhielt er 2007 vom ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine)

Durch seine innovativen Ausstellungen und Veranstaltungen erlangte der Kunstverein Wolfsburg nationales und internationales Renommee. Für seine Arbeit wurde er als bester deutscher Kunstverein 2007 mit dem ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine)-Preis für Kunstvereine ausgezeichnet.

Neben dem 500 qm großen Ausstellungssaal und dem dazugehörigen Raum für Freunde im Südflügel des Schlosses, betreibt der Kunstverein Wolfsburg seit 2011 die CITY GALLERY, einen Projektraum im Alvar-Aalto-Kulturhaus

Jahresthema ist inhaltlicher Rahmen
Ein aktuelles, gesellschaftsrelevantes Jahresthema, das nach den Kriterien sozialer Wichtigkeit und Aktualität entwickelt wird, bietet den inhaltlichen Rahmen für die Projekte. Bei der Auswahl des Jahresthemas  werden regionale und überregionale Überlegungen miteinander verbunden.
Wichtig für die Förderung der lokalen Kunstszene Wolfsburgs war 2006 die Erfindung des arti, eines Kunstpreises für lokale Künstler – etwas, was es bis dahin noch nicht gab.

Gegenwart
Kunstverein Wolfsburg; Installation
Gegenwart
Kunstverein Wolfsburg; Besucherführung
Gegenwart
Kunstverein Wolfsburg; Videonstallation

Ausstellungsthemen
Nicht nur die interkulturelle Zusammenarbeit des Kunstverein Wolfsburg mit z. B. polnischen, ungarischen und argentinischen Künstlern/Künstlerinnen setzte wichtige Marksteine in der Ausstellungslandschaft der Stadt, auch Wolfsburg selbst, seine spezielle Geschichte und besondere die Rolle für die arbeitspolitische und wirtschaftliche Situation Deutschlands, wird immer wieder in Projekten thematisiert. In den Ausstellungen „Gartenkartierung Wolfsburg“ (2004) oder „Industriestadtfuturismus 100 Jahre Wolfsburg / Nowa Huta“ (2005/6) wurde zum Beispiel der lokale Bezug zur Stadt Wolfsburg hergestellt.

Begleitprogramm 
Großen Wert legt der Kunstverein auf ein attraktives Begleitprogramm (z. B. Filmabende, Konzerte, Lesungen, Künstlergespräche), das inhaltlich auch Besucher jenseits des normalen Kunstpublikums ansprichtBesondere Highlights waren in diesem Zusammenhang 2004 die Ausstellung „Atelier COS“ (Chicks on Speed) und 2005 die Einrichtung des „Elektropopklubs“ zuerst in Bytom (Polen/Oberschlesien) und dann im Kunstverein Wolfsburg, die von zahlreichen Konzerten, Performances, Filmvorführungen etc. begleitet wurde.

Ausstellungen des Kunstverein Wolfsburg

Sonderausstellung "Verführen"

Trotz aller lustvollen Momente ist Verführen eine Form der Machtausübung und Herrschaft. Ein Mensch wird dazu gebracht, Handlungen durchzuführen, die er normalerweise nicht unbedingt tun würde: man schließt sich einer religiösen Gemeinschaft an, man kauft etwas usw.. Der Begriff der Verführung wird häufig im sexuellen Kontext verwendet. Klischeemäßig verführt die Frau den Mann. In diesem Kontext spricht man seit alters her von der Verführungskunst. Schon das Kamasutra enthält Anweisungen zur Verführung beiderlei Geschlechts. Auch bildende Künstler sehen einen Zusammenhang zwischen sexueller Darstellung und Konsum. In früheren Jahren waren es Pop Art-Künstler, die auf provokante Weise den Sexismus der Werbung überspitzten (Allen Jones, Tom Wesselmann, Mel Ramos). In der sexualisierten Kultur von heute gibt es kaum ein Angebot zu kaufen oder teilzunehmen, ohne dass es mit sexuellen Konnotationen angepriesen wird. Pornografie ist inzwischen Alltagskultur. Selbst Städte werben damit, sexy zu sein. Auch im Feld der bildenden Kunst erhöhen Schönheit und ein sexy Look die Karrierechance. Sie sind wichtige Faktoren des Erfolgs.

Gruppenausstellung: ACAD&C, Carlin Brown, Allen Jones, Mel Ramos
Marko Schiefelbein, Tom Wesselmann

Kuratiert von Justin Hoffmann

Ausstellung 26.02.-08.05.2016

 

Christoph Vieweg - Soweit die Meldungen 2015: 365 Zeichnungen zu Nachrichtenmeldungen aus dem Radio

Ein Jahr lang hat Christoph Vieweg täglich Radio gehört und zu den Meldungen verschiedener Sender direkt beim Hören intuitiv und schnell eine Zeichnung gemacht. Die entstandene Serie von 365 Arbeiten ist jetzt im Raum für Freunde des Kunstverein Wolfsburg als visuelle Tapete an die Wand gebracht worden. Sie ist mehr als nur die bildliche Entsprechung eines persönlich erfahrenen auditiv wahrgenommenen Nachrichtenjahrs. Christoph Vieweg selbst fungiert hier als Empfänger und gleichermaßen als Sender, indem er mit hunderten von Zeichnungen auch einen Grundton unserer Gesellschaft abbildet. Dies geschieht jedoch höchst subjektiv. Da im Radio kein Bild im eigentlichen Sinne geliefert wird, ist der Künstler vor allem auf seine eigene Vorstellung des Gehörten angewiesen. Den richtigen Abstand zwischen vereinnahmender Nähe und distanzierter Beobachtung zu finden, hat in dem Langzeitprojekt ebenso eine Rolle gespielt, wie der Kampf um aktive Kontrolle und das einsetzende Gefühl von passivem Ausgeliefertsein, Überforderung und Ohnmacht. Das Christoph Vieweg sich gerade das Medium Radio ausgesucht hat, ist dabei kein Zufall. Die Verwertung der Informationen geschieht hier viel unmittelbarer, weniger zielgerichtet und konzentriert. Zumeist werden noch gleichzeitig weitere Handlungen ausgeführt wie Autofahren, Kochen etc. Das Multi-Tasking verstärkt das Gefühl von den meisten Nachrichten nicht direkt betroffen zu sein und es entstehen kaum Reaktionen. „Die Zeichnungen sind ein künstlerischer Versuch den Radionachrichten eine Reaktion entgegen zusetzten, wieder eine Beziehung herzustellen zwischen dem Gehörten und mir als zeichnendem Zuhörer… und sie sind auch ein Versuch sich den Absurditäten und Zumutungen denen wir alltäglich ausgeliefert sind zu erwehren und diese genauer zu betrachten“, sagt Christoph Vieweg selbst.

Ausstellung: 26.02.–03.04.2016

Raum für Freunde, Kunstverein Wolfsburg

 

 

Christoph Vieweg Pressebild. Kunstverein Wolfsburg
Verführen Pressebild. Kunstverein Wolfsburg

Weitere Veranstaltungstipps

Auch im Februar und März bietet das Schloss Wolfsburg mit seinen Kooperationspartnern wieder ein vielfältiges Veranstaltungsangebot. 

Zu finden ist das Angebot hier. 

 

 

 

City Gallery im Alvar-Aalto Kulturhaus

Gegenwart City Gallery vom Kunstverein Wolfsburg im Alvar Aalto Kulturhaus
City Gallery vom Kunstverein Wolfsburg im Alvar Aalto Kulturhaus

City Gallery, Porschestr. 51, 38440 Wolfsburg

Mi–Fr: 11.00 – 18.00 Uhr
Sa: 10.00 – 14.00 Uhr
So: geschlossen

(24 h Videoprogramm im Schaufenster)

Projekte und Ausstellungen für die Innenstadt von Wolfsburg Die künstlerischen Arbeiten, die in der City Gallery zu sehen sind, können sowohl eigenständigen Charakter besitzen oder Bestandteil eines Projekts sein, das im Schloss gezeigt wird. Durch letzteres wird eine sichtbare Verbindung zu Schloss Wolfsburg hergestellt. Das Ausstellungsprogramm der City Gallery wird die für den Kunstverein Wolfsburg neue urbane Situation berücksichtigen und als Orientierungspunkt aufgreifen.

Kontakt

Kunstverein Wolfsburg

Schloss Wolfsburg
Schloßstraße 8

38448 Wolfsburg

Tel.: 05361-674 22
Web:  www.kunstverein-wolfsburg.de

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Epoche:

Gegenwart & Zukunft, Kultur und Sehenswertes (5004)

Öffnungszeiten

Mi–Fr 10–17 h
Sa    13–18 h
So und Feiertag  11–18 h

Eintritt

Der Eintritt ist frei

Führungen

Der Preis für die Gruppenführung beträgt 50,- € pro Gruppe für bis zu 30 Personen. Führungen für Schulklassen sind kostenfrei.

Der Kunstverein Wolfsburg führt Sie gerne mit kompetentem Personal durch seine laufenden Ausstellungen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Der Kunstverein Wolfsburg bietet Ihnen mit der Lokalen Liaison ein eigenes Vermittlungsprogramm mit vielfältigem Angebot. Die Lokale Liaison sucht nach Verbindungen zwischen den im Kunstverein verhandelten Themen und dem Wolfsburger Alltag. Interessant sind hierbei die Verknüpfungen von Fachwissen, Alltagswissen und persönlichen Assoziationen. In Zusammenarbeit mit WolfsburgerInnen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Hintergründe wollen wir zu einem offenen Dialog über zeitgenössische Kunst im spezifischen Kontext von Wolfsburg anregen. 
Informationen hier

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