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Kraftwerk Buschhaus - Helmstedter Revier GmbH

Gegenwart
Kraftwerk und Abfallverbrennungsanlage Buschhaus

Das Kraftwerk Buschhaus ist seit Oktober 2016 in Sicherheitsbereitschaft. Leider können keine Führungen mehr angeboten werden.


Die Energie-Erzeugung und Bergbautradition im Helmstedter Revier hat ihren Ursprung in der Gründung der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG (BKB) im Jahr 1873.

Kraftwerk Buschhaus

Als Nachfolger einer Reihe von Kraftwerken der BKB nahm das Kraftwerk Buschhaus als jüngstes Kraftwerk im Helmstedter Revier 1985 den Betrieb auf.
Dieses Braunkohlekraftwerk wurde speziell für die Verbrennung der schwefelhaltigen Salzkohle aus dem Tagebau Schöningen gebaut. Mit einer Brutto-Nennleistung von 393 Megawatt produzierte die Anlage jährlich rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom im Grundlastbetrieb.

Abfallverbrennung ab 1998

1998 nahm die BKB am Standort Buschhaus eine Abfallverbrennungsanlage in Betrieb, die 2005 um eine dritte Verbrennungslinie erweitert wurde. Abfallverbrennung stellt eine sinnvolle Lösung für eine umweltgerechte Entsorgung dar. Mit einer Kapazität von 525.000 Tonnen und einem eigenen Bahnanschluss gewährleistet die Anlage Entsorgungssicherheit für benachbarte Landkreise sowie gewerbliche und private Anlieferer. Mit der dadurch gewonnenen Energie wird ebenfalls Strom erzeugt.

 

Im Jahr 2008 wurde die BKB in die Sparten „Braunkohleverstromung“ (E.ON Kraftwerke, Helmstedter Revier) und „Abfallverbrennung“ (E.ON Energy from Waste AG) als selbstständige Gesellschaften aufgeteilt.