Historisches Museum Schloss Gifhorn
Am Nordrand der Gifhorner Altstadt, umgeben von breiten Wassergräben, liegt das im 16. Jahrhundert vorwiegend im Stil der Renaissance erbaute Welfenschloss. Wer seinen Innenhof betritt, sieht sich den beeindruckenden Fassaden zweier Bauwerke gegenüber: des sogenannten Kommandantenhauses, das ehemals von den Schlosshauptleuten bewohnt wurde, und der rechts anschließenden Schlosskapelle von 1547.
Beide sind Domizil des Historischen Museums Schloss Gifhorn. Darüber hinaus wird der schöne Sakralbau aber auch für Andachten, Vorträge und Konzerte genutzt.
Nach ihrer vor wenigen Jahren erfolgten umfassenden Restaurierung, bei der die ursprüngliche Farbgebung des Innenraums rekonstruiert wurde, erstrahlt die Schlosskapelle wieder in neuem „alten“ Glanz. Die Themenschwerpunkte der ständigen Ausstellungen auf den beiden Kapellenemporen sind der Person des Reformationsfürsten Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg gewidmet, der von 1539 bis 1549 hier residierte. Fragmente nobler Gläser, teurer Keramiken und prachtvoller Ofenkacheln vermitteln einen Eindruck vom höfischen Glanz dieser Zeit.
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In dem an die Schlosskapelle angrenzenden Kommandantenhaus kann der Besucher einen Gang durch die Geschichte der Region unternehmen. Die in fünf Abteilungen gegliederten ständigen Ausstellungen des Museums geben einen Einblick in die historische Entwicklung des Landkreises Gifhorn von der Urzeit bis zur Gegenwart.
Die prähistorischen Sammlungen zeigen den Übergang der Lebensweise des Menschen vom nomadisierenden Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern. Neben Zeugnissen zur Adelsherrschaft in der Region ist die Gifhorner Schlossgeschichte ein weiteres zentrales Ausstellungsthema. Entstehung und Entwicklung städtischer Siedlungen am Beispiel Gifhorns werden in der stadtgeschichtlichen Abteilung dargestellt. Drei Lebens-, Wohn- und Arbeitsweisen, die vor allem für das 19. und 20. Jahrhundert charakteristisch sind, vermitteln einen Eindruck von den gesellschaftlichen Veränderungen, die durch den Industrialisierungsprozess in Gang gesetzt wurden.
Im Dachgeschoss des Kommandantenhauses ist das Thema „Tier und Landschaft“ untergebracht. Zahlreiche Fossilien geben Aufschluss über die Entwicklung der Erde und ihrer Lebewesen. In anschaulich gestalteten Vitrinen mit zahlreichen Präparaten wird die Tierwelt dieses Landstriches vorgestellt. Insofern bildet der große Wolf, der 1956 in der Nähe von Gifhorn erlegt wurde, zwar eine Ausnahme; dennoch ist er eine beliebte und besonders von Kindern gern gesehene Attraktion der naturkundlichen Abteilung.
Kontakt
Historisches Museum Schloss Gifhorn
Schlossplatz 1
38518 Gifhorn
Tel.: 05371-82424 – 82425
Web:
www.museen-gifhorn.de/historisches/historisches_start.html
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Epoche:
Mittelalter & Renaissance, Urzeit, Steinzeit, Industrialisierung & Moderne, Gegenwart & Zukunft
Öffnungszeiten
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Dienstag bis Freitag von 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertags von 11:00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise
1,00 € pro Person
Angebote
Im Rahmen einer einstündigen Schlossführung bekommt man einen Eindruck von der bemerkenswerten Architektur des Gebäudes und besichtigt unter anderem die Schlosskapelle. Anmeldungen nimmt das Team der ZeitOrte oder die Südheide Gifhorn GmbH (05371 88175) gerne entgegen.
Das Museum bietet für Schulklassen, aber auch als Freizeitangebot für Kinder- oder Jugendgruppen Führungen und Mitmachaktionen zu verschiedenen Themen wie z.B. „Vom Jäger zum Bauern“ oder „Oh schaurig ist´s, über´s Moor zu gehen…“ an.Informationen zu den Angeboten und den Preisen sind im Internet unter museen-gifhorn.de abrufbar. Terminabsprachen können unter der Telefonnummer: 05371 82424 getroffen werden.
Andreas Schoelzel - Bilder aus Metropolen Ausstellung
Andreas Schoelzel - Bilder aus Metropolen
New York - Satemin - Istanbul - Berlin - Gifhorn - Bilbao
Ausstellung vom 17.03.2011 bis 26.10.2012
Nicht zum ersten Mal sind Bilder des 1960 geborenen Berliner Fotojournalisten Andreas Schoelzel im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Vor einigen Jahren waren es über 100 seiner Fotografien, die in der Wendezeit von 1989 bis Anfang der neunziger Jahre entstanden sind und weltweit gedruckt wurden. Ob Stern, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Frankfurter Rundschau oder ausländische Blätter wie Time Magazine, Life, Libération – Andreas Schoelzel hat für fast alle großen Printmedien gearbeitet.
Die großformatigen Fotografien, die seit dem 17. März und noch bis zum 28. Oktober präsentiert werden, sind jedoch ganz anderer Natur.
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Wer aufregende Bilder hektischen urbanen Lebens erwartet, wird stattdessen mit ruhigen Bildmotiven und faszinierenden Ansichten konfrontiert, bei deren Betrachtung sich der Museumsbesucher unwillkürlich die Frage stellen wird: was sind Metropolen? Denn schon der Untertitel der Ausstellung ist irritierend: „New York – Satemin – Istanbul – Berlin – Gifhorn – Bilbao“.
Satemin – eine Metropole des Wendlands? Gifhorn – eine Metropole der Südheide? Warum nicht? Antworten muss der Besucher selbst finden. Die Motivsuche in Gifhorn dürfte Andreas Schoelzel nicht schwer gefallen sein. Hier kennt er sich aus, denn hier ist er geboren und aufgewachsen, er ist ein „Sohn dieser Stadt“.
Nach dem Abitur studierte er in Berlin Publizistik und Politologie. Durch seine ersten in der „taz“ veröffentlichten Fotos wurde die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press auf ihn aufmerksam, für die er in den folgenden Jahren häufig in der DDR tätig war. Die spannende und aufregende Zeit der Wende bezeichnet er selbst als Höhepunkt seins beruflichen Lebens. Heute arbeitet er als vielbeschäftigter Fotograf vorwiegend für Unternehmen, Verbände oder Parteien
Aktuelles aus den ZeitOrten
Performativer Vortrag und Diskussion mit Prof. Mischa Kuball: “Geist und Gehirn 2012 – Die Evolution des Raumes”
Städtische Galerie Wolfsburg im Schloss Wolfsburg am 16. Mai ab 19 Uhr Performativer Vortrag und Diskussion mit Mischa Kuball im Rahmen der Reihe “Geist und Gehirn 2012 – Die Evolution des Raumes” RAUMLABOR 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Brigitte … Weiterlesen → Webseite aufrufen..
“Heinrich Hoffmann von Fallersleben und seine Zeit” Gewölbekeller Fallersleber Schlosses
Ein Highlight am Museumstag, Sonntag, 20. Mai, bildet um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) das Programm “Heinrich Hoffmann von Fallersleben und seine Zeit” im Gewölbekeller des Fallersleber Schlosses. Die Theatergruppe des Denkmal- und Kulturvereins Fallersleben widmet sich im Wechsel … Weiterlesen → Webseite aufrufen..
Bach Collegium Japan gastiert zum deutschen Tourneeauftakt im Kaiserdom zu Königslutter
15. Mai 2012, 20:00 Uhr Kaiserdom Königslutter; Adresse: Vor dem Kaiserdom „Bachs Magnificat“ Am Dienstag, 15. Mai 2012, 20:00 Uhr spielt innerhalb SOLI DEO GLORIA – Braunschweig Festival das Bach Collegium Japan im Kaiserdom zu Königslutter, Vor dem Kaiserdom das … Weiterlesen → Webseite aufrufen..









