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Staatstheater Braunschweig

Barock
Staatstheater Braunschweig Großes Haus. Foto Karl-Bernd Karwasz

Das Staatstheater Braunschweig gehört zu den ersten Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum.

Berühmte Uraufführungen waren zum Beispiel »Emilia Galotti«  und »Faust - der Tragödie erster Teil«.

Das Staatsorchester Braunschweig, das aus der Hofkapelle hervorging, ist eines der ältesten Kulturorchester der Welt.

300-jährige Geschichte

Das Staatstheater Braunschweig kann auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken.
Bereits im Jahr 1690 eröffnete Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg mit dem Theater am Hagenmarkt eines der ersten öffentlich zugänglichen Theaterhäuser im deutschsprachigen Raum. Zunächst war es ein reiner Opernbetrieb. 

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts fanden regelmäßig auch Schauspielaufführungen statt. Zu den Wandertruppen, die auf der Bühne des Hagenmarkt-Theaters spiele durften, gehörte auch das Ensemble der Prinzipalin Friederike Caroline Neuber.

Mitte des 19. Jahrhunderts genügte das Theaterhaus am Hagenmarkt den Anforderungen eines modernen Theaterbetriebes nicht mehr, so dass  ein Theaterneubau beschlossen wurde.

Am 1. Oktober 1861 wurde das neue Haus am Steinweg, das heutige Große Haus des Staatstheaters Braunschweig, feierlich eingeweiht und als einen Tag später Richard Wagners »Tannhäuser« gespielt wurde, war dies die erste Aufführung einer Wagner-Oper in Braunschweig. Am Hagenmarkt-Theater wurden so berühmte Stücke wie »Emilia Galotti« von Gotthold Ephraim Lessing  und »Faust - der Tragödie erster Teil« von Johann Wolfgang von Goethe zur Uraufführung gebracht. 

Mit der Gründung des Nationaltheaters 1818 erhielt Braunschweig schließlich eine stehende Bühne mit fest engagiertem Ensemble. Die Herzogliche Hofkapelle wurde schon 1587 gegründet. 

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Staatstheater Braunschweig. Foto Karl-Bernd Karwasz
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Staatstheater Braunschweig Großes Haus. Foto Karl-Bernd Karwasz
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Staatsorchester Braunschweig. Foto Karl-Bernd Karwasz

Theater mit vielseitigem Bühnenprogramm

Das Vierspartenhaus ist heute wie damals eine herausragende Kultureinrichtung der Stadt. Als Vierspartenhaus mit über 30 Premieren und 10 Sinfoniekonzerten je Spielzeit öffnet sich das Theater gegenüber den Bürgern und erweitert seinen künstlerischen Horizont über nationale Grenzen hinaus mit Bürgerprojekten, Uraufführungen und internationalen Kooperationen. An dem Theater, wo die Werke Lessings und Goethes uraufgeführt wurden, setzt man auch heute noch auf eine an den Themen der Gegenwart ausgerichtete Theaterarbeit.

Alle zwei Jahre ist das Staatstheater Braunschweig Gastgeber des internationalen Festivals »Theaterformen«. 

Vielfältige Spielstätten

Neben dem Großen Haus am Steinweg verfügt das Theater über zwei weitere Häuser: dem 1996 erbauten Kleinen Haus und dem im Magnivietel gelegenen Haus Drei.In diesem Haus, das vielen Braunschweigern noch als »Theaterspielplatz« bekannt ist, werden hauptsächlich Aufführungen für Kinder und Jugendliche gezeigt. In den kleineren Spielstätten wie dem U 22 und der erst 2010 eröffneten Hausbar werden Theaterproduktionen in einer intimeren Atmosphäre präsentiert.

 

Die Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters Braunschweig, die zweimal im Monat in der Stadthalle Braunschweig stattfinden, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Kontakt

Staatstheater Braunschweig

Am Theater
38100 Braunschweig

Tel.: 0531-1234567
Web:  www.staatstheater-braunschweig.de

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Epoche:

Gegenwart & Zukunft, Barock & Aufklärung, Kultur und Sehenswertes (5004)

Kassenzeiten/Tickets

Mo – Sa 10.00 – 18.30

Tickets können selbstverständlich auch bequem von zu Hause online gekauft werden.

Eintrittspreise

Karten und Abonnements
Kassenhalle Großes Haus
Mo bis Sa 10.00 bis 18.30 Uhr
Universum
Neue Straße 8, 38100 BS
Mo bis So 12.00 bis 21.30 Uhr

Telefonischer Vorverkauf und Kartenversandservice
Mo bis Fr 8.00 bis 18.00 Uhr | Sa 8.00 bis 13.00 Uhr | Telefon (0531) 1234 567

Online-Verkauf
Ihre Karten können Sie bequem von zu Hause aus bestellen.
Zum Online-Kartenkauf gelangen Sie bei der gewünschten Veranstaltung im Spielplan über den Link »Karten« (www.staatstheater-braunschweig.de).

Die Abendkasse
öffnet in den Spielstätten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Im Haus Drei öffnet die Abendkasse 30 Minuten vor Beginn der Aufführung.

Programm


Den aktuellen Spielplan des Staatstheaters Braunschweig zum Ansehen

Das neue Programm 2015/2016 zum Ansehen hier

Die neue Übersicht mit Premieren und Wiederaufnahmen
2015/ 2016 zum Ansehen hier

Barock & Aufklärung Burgplatz Open Air 2013
Bühne und stimmungsvolles Rundum. Bild: Webcam braunschweig.de, Stadt Braunschweig

Premiere am 14. August 2016

Im Sommer 2014 fand auf dem Burgplatz mit Leonard Bernsteins »West Side Story« erstmals eine Musical-Aufführung Open Air statt – mit überwältigendem Erfolg. Im August 2016 folgt nun mit Galt MacDermots »Hair« ein weiterer Musical-Klassiker. Und wieder ist New York der Schauplatz, in den sich das historische Ambiente im Herzen Braunschweigs verwandelt. Genauer gesagt: In den Central-Park – mit aller »Flower-Power«, die dazu gehört.

»Hair« ist ein Trip in die USA der späten 1960er Jahre: Der Vietnamkrieg, Rassenkonflikte, der Mord an Martin Luther King, Studentenunruhen und die Hippie-Bewegung, die sich gegen das Establishment auflehnt, bestimmen die Schlagzeilen. Die Jugend rebelliert und geht mit der konservativ geprägten Gesellschaft hart ins Gericht. Für sie ist das »Zeitalter des Wassermanns « angebrochen – »The Age of Aquarius«.

Und so kämpft sie gewaltlos für freie Liebe, für ungehinderten Drogenrausch, für Frieden und das Recht, die Haare so lang zu tragen, wie man es mag. Auch Claude Hooper Bukowsky lässt sich von der Hippie-Bewegung mitreißen. Gemeinsam mit seinen Freunden Berger und Sheila lebt er in den Tag hinein, bis er zur Army einberufen und vor eine Entscheidung gestellt wird: Soll er nach Vietnam ziehen und damit in einen Krieg, der nicht seiner ist?

»Hair« brach 1968 am New Yorker Broadway mit allen Konventionen, denn es machte vor keinem noch so unliebsamen Thema halt: ob Krieg oder Nudismus, ob Religion oder Sex. Und das alles begleitet von so unsterblichen Songs wie »Aquarius«, »Good Morning Starshine« oder »Let the Sunshine in«.

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