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Lessinghaus

Barock & Aufklärung
Außenansicht Lessinghaus mit Parkanlage

Im Mai 1770 wurde Gotthold Ephraim Lessing als Bibliothekar in Wolfenbüttel vereidigt.

Mit seiner Frau Eva Lessing bezog er 1777 das frisch renovierte Haus neben der Bibliotheksrotunde, wo er bis zu seinem Tod 1781 arbeitete und u.a. das Drama "Nathan der Weise" schrieb.

In einer modern und interaktiv konzipierten Ausstellung wird Lessings Leben und Wirken in Wolfenbüttel gezeigt!

Lessing hat, obwohl er mangels eines ausreichenden Etats nicht viel erwerben konnte, vieles von den Schätzen der herzoglichen Bibliothek zutage gefördert und der gelehrten Welt bekannt gemacht. Schon zu seinen Lebzeiten deutet sich die dunkle Zeit an, die die Bibliothek zu überstehen hatte.

Die einst blühende Residenzstadt geriet durch den Fortzug des Hofes nach Braunschweig 1753 immer weiter ins Hintertreffen. Die Bibliothek verblasste im Schatten der jungen und aufstrebenden Universität Göttingen. Die Herrschaft der Franzosen unter Napoleons Bruder Jérôme führte beinahe zu ihrer Auflösung.

Das Haus diente bis 1884 als Bibliothekarswohnung für Lessings Nachfolger in diesem Amt. Erst seit 1968 gehört das Lessinghaus wieder zur Herzog August Bibliothek. 1978 wurde es als Museum eröffnet, mit zwei Gästeapartments für Wissenschaftler im Westflügel. Seit April 2004 wird eine neu konzipierte Ausstellung gezeigt.

Bekannte Werke von Lessing

In Wolfenbüttel entstanden bekannte Werke von Gotthold Ephraim Lessing.

Das Drama Nathan der Weise vervollständigte der Dichter und Schriftsteller der Deutschen Aufkärung hier im Lessinghaus.

Sein Bürgerliches Trauerspiel Emilia Galotti wurde am 13. März 1772 im Herzoglichen Opernhaus im benaschbarten Braunschweig uraufgeführt.

Barock & Aufklärung
Porträt Lessing
Barock & Aufklärung
Außenansicht Lessinghaus

Kontakt

Lessinghaus

Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel

Tel.: 05331-808-214
Web:  www.hab.de

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Epoche:

Barock & Aufklärung

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(außer 1. Januar, 29. März 24. – 26. und 31. Dezember)

 

Eintrittspreise

Erwachsene 5,00 EUR

Ermäßigte Eintrittskarten für:

Rentner, Auszubildende und Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Teilnehmer ortsansässiger Fortbildungsinstitutionen 2,00 EUR

Ermäßigte Eintrittskarten für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 1,00 EUR

Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres Eintritt frei

Werkstattbesichtigungen 3,00 EUR

Führungen

Führungen an Wochentagen Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Die oben genannten Führungen sind entgeltfrei.

Kostenpflichtige Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.

Für weitere Informationen, können Sie sich gern bei uns melden!

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